Glutamin

Glutamin ist eine der 20 Aminosäuren und wird vom Körper selbst gebildet. Sie setzt sich mit anderen Aminosäuren zu Ketten zusammen und bilden so unter anderem Eiweiß, was für den Muskelaufbau benötigt wird. Werden die Muskeln nun übermäßig belastet, was passiert wenn man Sport macht, so kann der Körper nicht genug Glutamin bilden. Die Folge ist eine Mangelerscheinung durch zuwenig Protein, die ausgeglichen werden muss. Alle sich schnell vermehrenden Zellen, auch die des Immunsystems, sind auf Glutamin angewiesen.

Glutamin-Quellen für Sportler

Das geht auf natürliche Weise, in dem man sich -quasi präventiv- entsprechend ernährt: In Quark ist jede Menge Glutamin, auch in Joghurt und Milch. Soja, Weizen und rohes Fleisch wie Sushi sind weitere nicht-künstliche Quellen. Für Gelegenheits-Sportler reicht diese Art der Nahrungsergänzung. Hochleistungssportler wie Bodybuilder sind jedoch auf Ersatzprodukte mit konzentriertem Glutamin angewiesen, um ihren Bedarf zu decken.

Glutaminsäure konnte erstmals 1883 aus Rübensaft, 1933 aus Weizenprotein synthetisch gewonnen werden. Das Glutamin wird aus den Aminosäuren Isoleucin und Valin gebildet und die Supplemente haben eine ähnliche Schutzwirkung wie die Strukturproteine. Weiterhin sorgt das Glutamin für eine Förderung von Protein und hilft bei der Glykogenbildung.

Es kann ein Glutaminmangel entstehen, wenn man beispielsweise den Körper zu intensiv trainiert. Dann braucht man mehr Glutamin als der Körper bilden kann und der Körper greift auf die Aminosäuren zurück um diese in Glutamat umzuwandeln. Wenn er dies nicht kann, entsteht ein Mangel an Glutamin. Hierbei kann mit Mitteln zur Nahrungsergänzung vorgebeugt werden. Des Weiteren könnte ebenfalls durch intensives Training Ammoniak austreten und für neuromuskuläre Schaden sorgen, da es ein Zellgift ist und durch das Glutamin in die Muskeln gelangen kann. So wirkt Glutamin ebenso dem Muskelabbau entgegen.