SteroideDer Name Steroide kommt von griech. stereós (=fest) und -oeides (=ähnlich)und wurde vom ersten bekannten Steroid (Cholesterin) abgeleitet. Cholesterin ist gleichzeitig das am Häufigsten vorkommende Steroid bei Tieren und Menschen, Pflanzen haben keins. Ja, richtig gelesen! Sogar Pflanzen produzieren Steroide, die allerdings die unterschiedlichsten Funktionen haben können: Auf Basis ihrer Struktur werden Vitamine, Sexualhormone aber auch Gifte hergestellt. Die anabolen Steroide gehören zu der Gruppe der Anabolika und werden wie Anabolika verwendet, um die sportliche und mentale Leistung zu steigern. Steroide sind vergleichbar mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron und wurden im 2ten Weltkrieg für unterernährte Kriegsgefangene entwickelt. Steroide wirken auf 2 Arten: Anabol und Androgen. Die anabole Wirkung Steroide imitieren einerseits die Funktion von Testosteron, d.h. sie regen die Herstellung von Eiweiß im Körper an und fördern so das Wachstum des ganzen Körpers. Vor allem der Muskeln, allerdings nur wenn man gleichzeitig hart trainiert. Gedacht ist diese Substanz also für Personen mit Wachstumsstörungen, Blutarmut oder Hoden-Insuffizienz. Bekannt geworden sind Steroide letztlich dadurch, als Athleten sie zum Doping einnahmen, um ihr Muskelwachstum und damit ihre Leistung zu verbessern. Nicht zuletzt wegen den üblen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen sind der Verkauf und Besitz von Steroiden illegal. Man bekommt sie normalerweise nur über ärztliche Verordnung. Steroide werden von Ärzten nur in seltenen Notfällen angeordnet, weil Sie wissen welche Risiken Steroide mit sich bringen: Die androgene Wirkung Das sind die unerwünschten Effekte der Steroide. Als Hormone beeinflussen Steroide neben der Psyche auch innere wie äußere Geschlechtsmerkmale: Haarausfall, Akne am ganzen Körper und Störungen der linken Herzkammer sind nur einige der Nebenwirkungen, die man durch Einnahme von Steroiden erfährt. Die Stimme kann sich verändern, wird bei Frauen z.B. tiefer. Männern wachsen Brüste, ihre Hoden schrumpfen weil der Körper die eigene Testosteron-Produktion einstellt. Dazu kommen weitere unkalkulierbare Risiken, da die Herkunft und Zusammensetzung der Substanz nicht bekannt ist. Metandienon (aka Thais, Dbol etc.) beispielsweise zerstört die Leber oder erzeugt Tumore, da es von dieser nicht abgebaut werden kann. Steroide werden meist injiziert, was wiederum Nervenschäden oder eine Blutvergiftung auslösen kann, wenn man unerfahren ist. Steroide und andere Anabolika sind am Ende also nicht empfehlenswert und kein Weg, um schnell mal ohne großen Aufwand Muskelmasse aufzubauen. Denn was nützt einem ein vor Muskeln starrender Körper, wenn man erstmal impotent oder tot ist?
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